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UNSERE LEISTUNGEN

DIAGNOSTIK

Unter der Diagnostik versteht man die Gesamtheit aller Massnahmen,
die zur Erkennung (Diagnose) einer Krankheit führen.

Die Diagnostik umfasst Massnahmen wie die Anamnese,
die körperliche Untersuchung, apparative Untersuchungen und
die Analyse von Körperflüssigkeiten (z. B. Blut) und Ausscheidungen.

Unsere Praxis bietet Ihnen umfangreiche Methoden zur Diagnosefindung:

  • Elektrokardiogramm (EKG) mehr Erfahren
  • Jedes Zusammenziehen (Kontraktion) des Herzmuskels geht mit einer elektrischen Erregung einher. Sie folgt einem bestimmten Muster, das sich bei jedem Herzschlag wiederholt. Die dadurch entstehenden Spannungsänderungen am Herzen werden beim EKG an der Haut mit Hilfe von Elektroden abgeleitet. Das EKG-Gerät verstärkt diese sehr schwachen Signale dann und stellt sie als Kurve dar.
    Hieraus können wichtige Informationen über die Funktion des Organs gewonnen werden – und damit über die Herzgesundheit. Das EKG liefert Hinweise auf verschiedenste Herzerkrankungen, angefangen von Herzrhythmusstörungen über die Herzmuskelentzündung bis hin zum Herzinfarkt.


  • Langzeit-EKG mehr Erfahren
  • Oft beklagen Patienten Beschwerden wie Herzstolpern oder einzelne "Aussetzer" des Pulses, die dann oft als störend oder sogar beängstigend empfunden werden.
    Andere klagen über Schwindel oder plötzliche Ohnmachtsanfälle.
    Häufig liegen solchen Problemen Herzrhythmusstörungen zugrunde, die mit einer Langzeit-EKG-Untersuchung festgestellt werden können.
    Hierzu wird ein einfaches, meistens Dreikanal-EKG, mit seinen Elektroden am Brustkorb des Patienten befestigt.
    Die Herzstromkurven, also das eigentliche EKG, werden mit moderneren Aufzeichnungsgeräten über 24 Stunden aufgenommen und können später computergestützt ausgewertet werden.


  • Belastungs-EKG mehr Erfahren
  • Bei der Belastungs-EKG-Untersuchung wird unter EKG- und Blutdruckkontrolle die Leistungsfähigkeit des Herzen untersucht.
    Hauptsächlich wird das Belastungs-EKG zur Feststellung von Herzkranzarterienverengungen benutzt, die in den nach geschalteten Herzabschnitten schmerzhafte Durchblutungsstörungen und in letzter Konsequenz einen Herzinfarkt verursachen können.
    Außerdem wird mit dem Belastungs-EKG die Kondition, indirekt auch die Belastbarkeit der Beinmuskulatur sowie das Anpassungsverhalten von Blutdruck und Herzfrequenz getestet.
    Die Untersuchung wird nach einem international weitgehend standardisierten Protokoll durchgeführt – so können Untersuchungsergebnisse weltweit verglichen werden.
    Der Ablauf sieht eine kontinuierliche Belastungssteigerung alle zwei Minuten vor, bis zum Erreichen der altersabhängigen Ziel-Herzfrequenz. Sollte eine schwerwiegende Verengung einer Koronararterie vorliegen, können unter der körperlichen Belastung ein Engegefühl in der Brust oder EKG-Veränderungen eintreten, die zur Diagnosestellung verwendet werden.
    Ein Abbruch der Untersuchung vor Erreichen der Ziel-Herzfrequenz erfolgt bei Ermüdung der Beinmuskulatur, körperlicher Erschöpfung, krankhaften Werten von Herzfrequenz oder Blutdruck sowie beim Auftreten von bestimmten Herzrhythmusstörungen und Hinweisen für eine Durchblutungsstörung am Herzen.


  • Langzeit-Blutdruckmessungen mehr Erfahren
  • Ähnlich wie beim Langzeit-EKG kann mittels eines tragbaren Blutdruckmessgerätes, das über einen Speicher verfügt, zur Diagnostik von Blutdruckerkrankungen eine Langzeituntersuchung (zum Beispiel über 24 Stunden) durchgeführt werden.
    Blutdruckerkrankungen können so sehr einfach festgestellt werden. Außerdem kann mit der Langzeit-Blutdruckmessung der Erfolg einer Therapie zur Einstellung von Blutdruckwerten untersucht werden.


  • Lungenfunktionstest mehr Erfahren
  • Ein Lungenfunktionstest (Fachausdruck: Spirometrie) gibt Auskunft über die Tüchtigkeit Ihrer Lunge in Abhängigkeit von Größe, Alter und Geschlecht. So lässt sich messen, wie fit Ihre Lunge ist bzw. ob sie z.B. durch langjähriges Rauchen bereits bleibenden Schaden genommen hat.
    Lungenfunktionstests werden deshalb vor allem zur Diagnose von Lungenkrankheiten wie COPD und Asthma eingesetzt.
    Über die Messung bestimmter Werte können chronische Lungenerkrankungen erkannt und ihr Verlauf beobachtet werden.
    Mit einem Lungenfunktionstest lässt sich so auch das jeweilige COPD Stadium des Patienten bestimmen.


  • Laboruntersuchungen mehr Erfahren
  • Im Blut können eine Vielzahl von Werten bestimmt werden. Entzündungszeichen, Erkrankungen des Knochenmarks, der Leber und der Nieren können schnell durch eine Laboruntersuchung erkannt werden.
    Auch Veränderungen der Blutsalze, der Schilddrüsenwerte oder Störungen im Zucker- und Fettstoffwechsel sind verlässlich nachweisbar.
    Nur zehn bis zwanzig Milliliter Blut reicht aus, um diese Werte zu bestimmen. Das Ergebnis liegt bereits am nächsten Morgen vor, in Notfällen bereits am Nachmittag des gleichen Tages.


  • Demenztest mehr Erfahren
  • Es handelt sich um Testverfahren, in denen das Kurzzeitgedächtnis, die Konzentration, die Reaktionsschnelligkeit, das räumliche Vorstellungsvermögen, Schrift und Sprache untersucht werden können.
    Die Verfahren sind standardisiert und vorher an vielen verschiedenen Probanden durchgeführt worden.
    So existieren ausreichende Vergleichszahlen und man kann an Hand der Ergebnisse eindeutig sagen, ob sich die kognitive Leistungsfähigkeit der getesteten Person im Normbereich befindet.
    Die Tests werden bei Verdacht auf das Vorliegen einer kognitiven Störung (Störung des Denkens), durchgeführt.
    Wie wird getestet?
    In der Regel muss der Proband kurze Aufgaben nacheinander lösen. Beispielsweise soll sich der Untersuchte einige Begriffe merken und nach einiger Zeit wieder benennen.
    In anderen Aufgaben werden kurze Rechenaufgaben gestellt, kleine Zeichnungen gefordert oder man muss wenige Sätze schreiben. Manche der zu beantwortenden Fragen erscheinen sehr einfach. Sie sind jedoch wichtig, um ein realistisches Bild von der kognitiven Leistungsfähigkeit des Patienten zu gewinnen.
    Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig.
    Natürlich sollte man bei der Durchführung eines Demenztests möglichst ausgeruht und ausgeschlafen sein.
    Stress führt meist zu einem schlechteren Ergebnis.
    Die Tests sollten darum am Besten am Morgen nach dem Frühstück stattfinden.


  • Komplementärmedizin mehr Erfahren
  • Wir sind in Ergänzung zur wissenschaftlich orientierten Medizin den komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden wie z. B. Naturheilverfahren, Entspannungsverfahren, Homöopathie und Akupunktur durchaus aufgeschlossen.
    Wir sehen hierin die Möglichkeit, den Wünschen unserer Patienten nach einer ganzheitlichen Medizin Rechnung zu tragen.


  • Ultraschall der Bauchorgane mehr Erfahren
  • Bei der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Bauchorgane werden besondere Schallwellen verwendet, um Bilder ihrer inneren Organe zu produzieren.
    Mit dieser Ultraschalluntersuchung können folgende Teile des Bauchraumes auf krankhafte Prozesse untersucht werden:
    Die Leber liegt auf der rechten Seite des Bauches. Sie produziert die Galle (eine Substanz, die zur Fettverdauung notwendig ist), speichert Zucker, und zersetzt viele der “Abfallprodukte”, die im Körper entstehen (Entgiftungsfunktion).
    Die Gallenblase ist eine sackartiges Organ unterhalb der Leber und speichert die Galle. In ihr entstehen manchmal Gallensteine, die sehr schmerzhaft sein können.
    Die Milz liegt auf der linken Seite des Körpers und dient dazu, alte rote Blutkörperchen aus der Blutbahn zu filtern.
    Die Bauchspeicheldrüse stellt Verdauungsenzyme her und bildet das Insulin. Insulin ist notwendig, damit der Zucker aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen werden kann.
    Die Nieren entfernen Abfallprodukte aus dem Blut, die anschließend mit dem Urin ausgeschieden werden. Sie liegen links und rechts im hinteren Bereich des Bauchraumes.
    Die Aorta ist das größte Blutgefäß und leitet das Blut vom Herzen in alle Teile des Körpers. Der Teil der Aorta, der den Bauchraum durchzieht kann mit Ultraschall dargestellt werden.
    Die Ultraschalluntersuchung ist eine sehr schonende und sichere, aber trotzdem effektive Methode. Bis heute sind keinerlei Risiken bekannt.


  • Ultraschall der Schilddrüse mehr Erfahren
  • Der Ultraschall ist gut geeignet zur Untersuchung der Schilddrüse.
    Neben der Bestimmung der Laborwerte (fT3, fT4 und TSH) ist der Ultraschall die entscheidende technische Untersuchungsmethode für die Beurteilung der Schilddrüse.Der Ultraschall liefert eine sehr schnelle und oft auch schon wegweisende Aussage über die Schilddrüse.
    Er ist somit bei der Schilddrüsendiagnostik sehr wertvoll, zumal er auch jederzeit und fast ohne Einschränkungen eingesetzt werden kann.
    Der Ultraschall der Schilddrüse ist einfach und sehr schnell durchführbar.


THERAPIE

Als Therapie bezeichnet man die Behandlung einer Krankheit. Dabei können verschiedene Konzepte zur Anwendung kommen, die entweder auf die Beseitigung der Krankheitsursache (kausale Therapie) oder auf die Beseitigung der Symptome (symptomatische Therapie) abzielen. Eine Therapie kann die vollständige Wiederherstellung der normalen körperlichen und geistigen Funktionen des Patienten (kurative Therapie) oder die Linderung und Kontrolle von Symptomen zum Ziel haben (palliative Therapie).Genehmigung zur besonders qualifizierten und koordinierten palliativ-medizinischen Versorgung.

Unsere Praxis bietet Ihnen die folgenden Therapien an:

  • Reizstromtherapie mehr Erfahren
  • Alle Therapieformen, bei denen elektrischer Strom am Körper zum Einsatz kommt, werden der Elektrotherapie zugerechnet.Dazu zählt auch die Reizzstromtherapie.
    Die Therapie mit elektrischem Strom ist keineswegs eine Erfindung der Neuzeit, sondern war schon im alten Ägypten und bei den Römern bekannt. Grabfunde dokumentieren, dass in Ägypten bereits um 2500 v. Chr. Schmerzen mit der elektrischen Energie von Zitterwelsen behandelt wurden. Desgleichen zeugen schriftliche Überlieferungen davon, dass die Ärzte im antiken Rom gegen Gesichts- und Kopfschmerzen die elektrische Energie von lebenden Zitterrochen einsetzten.
    Heute sind Wels und Rochen selbstverständlich durch moderne Reizstromgeräte ersetzt, mit denen sich Stromstärke, -form und -richtung sowie verschiedene Impulsformen exakt einstellen lassen. Durch Elektroden, die am Körper des Patienten befestigt werden, ist eine gezielte und individuelle Reizstrombehandlung möglich. Der Reizstrom wird in vielfältigen Indikationen und bei zahlreichen Funktionsstörungen eingesetzt.
    Dazu gehören u.a.:

    • Arthrose und Arthritis
    • akute und chronische Schmerzen
    • Aktivierung des Lymphstromes
    • Anregung des Zellstoffwechsels
    • Ankylosen
    • Bänderüberdehnungen
    • Neuralgien
    • Durchblutungsstörungen
    • Epicondylitis (Tennis-, Golferellenbogen)
    • Gelenkkapsel- und Sehnenscheidenentzündungen
    • Ischialgien
    • Lumbalgien
    • Tendopathien (Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen)
    • M. Bechterew
    • Muskelfaserrisse
    • Muskelkontrakturen
    • Nachbehandlung von Verletzungen (z.B. Prellungen, Zerrungen etc.)
    • Neuralgien
    • Normalisierung des Gewebetonus (z.B. zum Abbau von Blutergüssen etc.)
    • Rheumatische Erkrankungen
    • Training der Skelettmuskulatur

    Die Elektrotherapie nutzt die elektrische Leitfähigkeit des menschlichen Körpers. Die elektrischen Impulse bei der Reizstromtherapie lösen nervale Reaktionen aus, die schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und entspannend auf die Muskulatur wirken. Je nach Erkrankung und Krankheitsstadium werden unterschiedliche Frequenzen eingesetzt. Mehrere klinische Studien haben die Wirksamkeit der Elektrotherapie nachgewiesen.


  • Mikrowellentherapie mehr Erfahren
  • Die Mikrowellenbehandlung ist eine Form der Elektrotherapie (Hochfrequenztherapie) bei deren Anwendung elektromagnetischen Wellen zur Wärmebehandlung erzeugt werden. Je nach Frequenz der Anwendung (Kurz- Ultrakurz-, Mikrowelle) variiert die Eindringtiefe und Energieverteilung. Um eine größere Eindringtiefe zu erzielen, werden Impulsmikrowellen eingesetzt, die jede für sich große Energie ins Gewebe bringt. Durch eine Impulspause wird sichergestellt, daß sich keine Verbrennungen ergeben. Die Mikrowellenbehandlung führt zu einer Erwärmung des Gewebes, Schmerzreduktion, Entspannung der Muskulatur und Steigerung des Stoffwechsels und findet Anwendung bei allen Erkrankungen, bei denen Wärme unter der Hautoberfläche erzeugt werden soll. Bewährt hat sich die Mikrowellentherapie insbesondere für degenerative Gelenkveränderungen (Arthrosen), Muskelverspannungen und rheumatische Erkrankungen.
    Die Kosten der Therapie werden von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.


  • Iontophorese mehr Erfahren
  • Die Iontophorese ist ein medizinisches Verfahren zur Resorption von Arzneistoffen durch die Haut unter Anwendung eines schwachen elektrischen Gleichstromes. Anhand dieser Gleichstrom-Methode gelangen die Wirkstoffe tief und vor allem schnell durch die Haut in das Gewebe ein. Das zu applizierende Medikament liegt dabei meist in Salbenform vor. Typische Anwendungen finden sich für topisch applizierte Analgetika, z. B. zur patientenkontrollierten Behandlung akuter postoperativer Schmerzen, oder Mittel gegen rheumatische Erkrankungen, bei denen der Arzneistoff in ein Gelenk eindringen soll. Eine Sitzung dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Empfehlenswert sind drei bis fünf Sitzungen pro Woche.

    Leitungswasseriontophorese

    Die Leitungswasseriontophorese kann sowohl in Ein- wie auch Mehrzellenbädern durchgeführt werden. Beim Zweizellen-Bad werden zum Beispiel beide Behälter mit gewöhnlichem Leitungswasser gefüllt. Die Elektroden werden anschließend eingetaucht und sind mit dem Steuergerät verbunden, welches den Stromfluss regelt. Wenn nun Hände und Füße in das Bad eingetaucht werden, fließt Strom durch den Körper. Dabei müssen die Elektroden nicht berührt werden. Bis der gewünschte Heilungserfolg erzielt ist, soll die Behandlung gleichmäßig mindestens dreimal wöchentlich durchgeführt werden. Diese Therapie findet Anwendung bei starkem Schwitzen, Pilzen, Schweißbildung, Warzen, Narben, Rheuma, Fußinfekten, Karpaltunnelsyndrom, Muskelschmerzen oder Arthrose.


  • Ultraschalltherapie mehr Erfahren
  • Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall.
    Der Frequenzbereich der Ultraschalltherapie liegt zwischen 0,8 und 3 MHz.
    Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, erkrankte Stelle geführt, der Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll. Hierbei ist zwischen einer Behandlung mit Dauerschall und einer Behandlung mit Impulsschall zu unterscheiden.
    Durch den auf den Körper wirkenden Ultraschall kommt es im Gewebe zu einer mechanischen und thermischen Wirkung.
    Die mechanische Wirkung ist eine Vibrationswirkung. Durch den Schalldruck kommt es im umliegenden Gewebe zu starken Kompressionen und Expansionen, was der Wirkung einer kräftigen Massage oder Bindegewebsmassage entspricht.
    Die thermische Wirkung entsteht durch die Schallresorption körpereigenen Gewebes. Diese Wärmebildung kann durchaus therapeutisch genutzt werden, doch bietet sie auch Anlass zur Vorsicht.
    Die Haut resorbiert weitaus weniger Schall als die Knochenhaut, was selbst bei nur leichtem Wärmegefühl auf der Haut zu starken Verbrennungen des Periosts führen kann. Die Wärmebildung des Impulsschalls ist deutlich geringer als die des Dauerschalls, sodass bei lokaler Anwendung an Knochen ausschließlich der Impulsschall zum Einsatz kommt.
    Die Dauer der Ultraschalltherapie beträgt meist 5 bis 15 Minuten und richtet sich nach der jeweiligen Gewebebeschaffenheit. Der Betroffene erhält dabei bis zu acht Sitzungen in Folge.
    Aufgrund der wärmenden, schmerzlindernden und durchblutungsfördernden Wirkung lässt sich die Ultraschalltherapie vielfältig einsetzen.
    Häufige Anwendungsgebiete sind akute Verletzungen, zum Beispiel Verstauchungen oder Prellungen, und chronische, schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparats sowie hartnäckige Muskelverspannungen.
    Außerdem nutzen Therapeuten die Ultraschalltherapie bei

    bei orthopädischen Beschwerden wie


    • Epicondylitis am Ellenbogen (Tennisellenbogen)
    • Sehnenentzündungen z.B. an Schulter oder Achillessehne
    • Sehnenscheidenentzündungen
    • Schleimbeutelentzündungen an den grossen Gelenken
    • (schmerzhafte) Arthrosen
    • Arthrititis kleinerer Gelenke
    • Karpaltunnelsyndrom
    • bei Hauterkrankungen wie
    • Neurodermitis und Ekzemen
    • Psoriasis/Schuppenflechte
    • Akne
    • Ulcus cruris (Geschwür, z.B. offenes Bein)
    • Rosacea

  • Infusionsbehandlung mehr Erfahren
  • Zur Behandlung akuter oder chronischer Schmerzen können schmerzlindernde Medikamente auch in Form intravenöser Infusionen verabreicht werden. Unter einer Infusion versteht man das Einfließenlassen größerer Flüssigkeitsmengen in den Organismus, meist in die Blutbahn.
    Dabei werden Kombinationen gut wirksamer Schmerzmittel, teils ergänzt um muskelentspannende Medikamente, langsam intravenös in die Blutbahn infundiert.

    Neben Infusionen zur Schmerzbehandlung bieten wir auch Infusionen zur Reinigung und Entgiftung von Schadstoffen in Körperzellen und im Bindegewebe, zur Verbesserung der Durchblutung, zur Steigerung der Vitalität und des Wohlbefindens sowie als Immuntraining an.

    Eine spezielle Art der Infusionstherapie ist die Procain-Therapie. Procain-Infusionen dienen der Schmerzreduktion und verwenden den Wirkstoff Procainhydrochlorid. Procainhydrochlorid ist eine Substanz, die seit vielen Jahren vor allem in der Neuraltherapie erfolgreich eingesetzt wird. Seine Wirkung zeigt sich darin, dass es die Schmerzrezeptoren ausschaltet und zusätzlich die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen verbessert. Diese Wirkungen lassen den Schmerz abklingen und haben zusätzlich einen antientzündlichen Effekt. Procainhydrochlorid führt außerdem zu einer angenehmen psychischen Entspannung. Wirkungen des Procain sind u.a. Gefäßerweiterung, Entzündungshemmung, Neutralisierung freier Radikale (antioxidativer Effekt) und Ausgleichswirkung auf das vegetative Nervensystem.

    Die Infusionen erfolgen sehr langsam, 250 ml über eine Zeit von ca. 50 Minuten. Es sind üblicherweise zwischen 5 und 10 Infusionen (1-2x wöchentlich) bis zu einer deutlichen und nachhaltigen Schmerzlinderung nötig.

    Das Nebenwirkungsspektrum ist gering. Nur sehr selten können Blutdruckabfälle, Schwindelzustände und Kopfschmerzen auftreten, die nach Reduktion der Infusionsgeschwindigkeit bzw. der vorübergehenden Gabe einer neutralen Trägerlösung unproblematisch sind.

    • Einsatzgebiete für Procain-Basen-Infusionen in unserer Praxis sind: u.a.
    • Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule
    • Aktivierte Arthrose
    • Rheumathoide Arthritis
    • Fibromyalgiesyndrom
    • Spannungskopfschmerzen und Migräne
    • Psychovegetative Erschöpfung

  • Injektionstherapie mehr Erfahren
  • Unter der Injektionstherapie versteht man das gezielte injizieren (Injektion = Spritze) von Medikamenten unter die Haut, in den Muskel oder an den Schmerz- und Entzündungsort. Der Wirkstoff kann direkt in den Körper eingebracht werden, die Wirkungsweise ist deutlich schneller und länger anhaltend als bei z.B. bei der Gabe in Tablettenform über Magen-Darm-Trakt.

    Die Wirkstoffauswahl erfolgt individuell nach persönlicher Anamnese und Diagnostik.

    Diese Therapie kommt bei den unterschiedlichsten Erkrankungen und Beschwerden zur Anwendung.


  • Immuntherapie mehr Erfahren
  • Die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) mit Allergenen

    Die Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) ist eine Therapie, mit der sich Allergien gegen Insektengift, Pollen und Hausstaubmilben, teilweise bis selten auch Schimmelpilze oder Haustiere langfristig behandeln lassen. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen.

    Die Hyposensibilisierung dient, z. B. bei der Heuschnupfenerkrankung, neben der Linderung der Symptome vor allem der Asthma-Vorbeugung. In bis zu 40 Prozent der nicht sorgfältig behandelten Heuschnupfenfälle kann ein Etagenwechsel zum allergischen Asthma bronchiale erfolgen.

    Bei der von uns durchgeführten klassischen Methode spritzen wir drei Jahre lang monatlich einen Allergenextrakt in das Fettgewebe am Oberarm. Anfänglich wird die Allergendosis wöchentlich erhöht. So gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen und die übertriebenen Reaktionen nach Allergenkontakt lassen nach.

    Eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierug) ist in jedem Alter möglich.


PRÄVENTION

Prävention sucht durch vorbeugende Maßnahmen einen Krankheitseintritt zu verhindern,
zu verzögern bzw. Krankheitsfolgen abzumildern.

Es gibt drei Arten von Prävention:

Primärprävention: Sie dient der Gesunderhaltung, z.B. durch Schutzimpfungen und bestimmte Prophylaxe-Maßnahmen wie individuelle Vorsorgekurse. Hierfür wird auch der Begriff der Gesundheitsförderung verwandt.

Sekundärprävention: Viele Krankheiten können bei einer frühen Erkennung effektiver bekämpft werden. Maßnahmen der Sekundärprävention suchen daher gezielt nach Erkrankungen z.B.

  • Check up 35 mehr Erfahren
  • Gesundheitsuntersuchungen dienen der Früherkennung häufig auftretender Krankheiten, die wirksam behandelt werden können und deren Vor- oder Frühstadium durch diagnostische Maßnahmen erfassbar ist. Bei dem Check up 35 erstrecken sich die ärztlichen Maßnahmen auf die Früherkennung von Herz-Kreislauf- sowie Nierenerkrankungen und der Zuckerkrankheit (Diabetes).

    Anspruch auf diese Gesundheitsuntersuchung besteht jedes zweite Jahr. Sie beinhaltet die Erhebung der Eigen-, Familien- und Sozialanamnese, insbesondere die Erfassung des Risikoprofils, die klinische Untersuchung zur Erhebung des Ganzkörperstatus, Laboratoriumsuntersuchungen aus dem Blut und dem Urin sowie eine Beratung.


  • Krebsvorsorge mehr Erfahren
  • Für die meisten Krebsarten gilt: Je früher der Tumor erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Dies gilt insbesondere für Krebserkrankungen der Haut, der Brust, des Darms, des Gebärmutterhalses und der Prostata. Krebsfrüherkennungsuntersuchungen gehören daher zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Diese haben das Ziel, Tumoren möglichst in frühen Stadien ihrer Entwicklung aufzuspüren. Frühe Krebsstadien lassen sich zumeist schonender und erfolgreicher behandeln als späte Stadien, in denen möglicherweise sogar schon Tochtergeschwülste entstanden sind. Einen Überblick über die wichtigsten Krebsfrüherkennungsuntersuchungen geben die folgenden Tabellen:Tabelle
    Wir bieten Ihnen bei uns in der Praxis alle Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Männer und die Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung für Frauen an.


Tertiärprävention: Sie soll helfen, Rückfälle und Folgeschäden bereits eingetretener Krankheiten durch geeignete Maßnahmen zu verhindern oder abzumildern (z.B. durch DMP Programme).

Für alle Präventionsleistungen bieten wir Ihnen an, sich über ein Recall-System an fällige Untersuchungstermine und Impftermine erinnern zu lassen.

PRIVATLEISTUNG

Die Privatleistungen oder auch Individuellen Gesundheitsleistungen – kurz IGeL – sind Leistungen, die wir unseren gesetzlich krankenversicherten Patienten gegen Selbstzahlung anbieten können. Sie reichen über das vom Gesetzgeber definierte Maß einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftliche Patientenversorgung hinaus und werden daher von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht erstattet.

Wir beraten Sie gern über die von uns angebotenen Leistungen und deren Kosten.
Kommen Sie gern mit Ihrem Anliegen auf uns zu.

Wir bieten Ihnen unter anderem folgende Leistungen an:

  • Ärztliche Atteste
  • Aufbauspritzen
  • Führerscheinuntersuchung
  • Laboruntersuchungen
  • Schutzimpfungen mehr Erfahren
  • Eine Schutzimpfung ist die Gabe eines Impfstoffes um vor einer übertragbaren Krankheit zu schützen. In Deutschland gibt es keine Impfpflicht.

    Wir bieten Ihnen Impfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts an.


  • Laboruntersuchungen
  • Tauglichkeitsuntersuchungen

KONTAKT

Praxis für Allgemeinmedizin Dr. med. Bernd Sievert

Veldhauser Straße 128 | 48572 Nordhorn Tel 05921 726970 | Fax 05921 7269729
Mail info@arztnordhorn.de

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